Was ist Factoring?

Der Finanzmarkt - das ist ein Thema, das sich im Laufe des letzten Jahrhunderts für Otto Normalverbraucher zu einer undurchsichtigen, dicht vernetzten und schwer durchschaubaren Sache entwickelt hat. Wenn man beruflich nicht mit dem Thema in Berührung kommt, so fällt es manchmal schwer, den Nachrichten im Sektor Finanzen zu folgen. Denn der Finanzmarkt, so scheint es, ist ein sehr lebendiges Thema, bei dem stets etwas los ist, worüber Zeitungen berichten können. Hier ein Skandal, da eine geplatzte Blase und oft kann man sich die abstrakten Vorgänge gar nicht mehr wirklich vorstellen. Ein Begriff der häufig vorkommt, ist das so genannte Factoring. Dabei handelt es sich um eine Art Finanzdienstleistung für Firmen.

Wozu Factoring?

Um zu erklären, worum es beim Factoring genau geht, muss man sich zuerst den Zweck dieser Finanzdienstleistung ansehen. Im Mittelpunkt steht dabei die Liquidität eines Unternehmens, also die Frage, ob ein Unternehmen liquide ist, das heißt also es geht um die wichtige Frage, ob ein Unternehmen über sofort verfügbare finanzielle Mittel verfügt und ob diese ausreichen. Factoring dient zur Finanzierung von Betriebsmitteln. Dabei soll gleichzeitig das unterschiedlich hohe Risiko, das ein Unternehmen bei all seinen Forderungen hat, umgangen werden. Das funktioniert folgendermaßen: verschiedene Factoring Unternehmen, wie www.nordwest-factoring.de, bieten die Dienstleistung an, die Forderungen eines Unternehmens anzukaufen. Dadurch gelangt das Unternehmen sofort zu mehr Liquidität und gleichzeitig streift es das jeweilige Risiko eines Ausfalls seiner Forderungen ab. Für diese Dienstleistung verrechnet der jeweilige Finanzdienstleister, in diesem Fall Factor genannt, natürlich eine Art Gebühr. Diese ist unterschiedlich hoch und setzt sich aus einer Gebühr für die Finanzdienstleistung an sich und den Zinsen für die geleistete Liquidität zusammen.

Warum Factoring?

Factoring ist eine relativ einfache Möglichkeit für Unternehmen, sich von unangenehmen Ausfällen von Forderungen zu schützen. Diese können schließlich nicht nur sehr unangenehm und lästig sein, sondern können bei entsprechender Höhe und bei einer totalen Pleite eines Schuldners und dem damit verbundenen Totalausfall einer Forderung, eine ernste Gefahr für das Bestehen eines Unternehmens darstellen. Außerdem erspart sich ein Factoring Kunde auch jede Menge Bürokratie und Aufwand bei der Verwaltung der Forderungen. Denn zum Factoring gehört natürlich auch der Service im Bereich Inkasso und der Buchhaltung. So muss sich das Unternehmen nicht mehr um das lästige Eintreiben der Forderungen kümmern, alle Mahnungen und so weiter gehen nun über das Factoring. Aus diesen verschiedenen Arbeitsbereichen der Factoring Dienstleister ergibt sich auch der Begriff Full Service Factoring.

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